Im September 2025 starteten wir eine Umfrage mit dem Titel „Gemeinsam Kirche gestalten – Deine Meinung zählt!“. Wir wollten von euch hören, was euch bewegt. Knapp 300 Personen haben an der Umfrage teilgenommen (was uns unglaublich freut) und dabei wertvolle Einblicke geliefert. In diesem Beitrag möchte ich euch die wichtigsten Erkenntnisse dieser Umfrage vorstellen, wie etwa, dass ein großer Teil der Befragten den aktiven Austausch sucht und bereit ist, daran mitzuwirken. Erste Maßnahmen sind bereits daraus abgeleitet worden: So laden wir euch ein, Teil des neuen Community ChurchTools zu werden, euch beim Dev-Stammtisch auszutauschen oder uns beim Gemeindekommunikation – Meetup zu treffen.

1. Die Community will voneinander lernen
Eine gesunde Community lebt vom Gemeinschaftlichen und das zeigt sich auch in den Ergebnissen: 81 % von euch haben angegeben, dass sie sich Best Practices wünschen. Das ist mit Abstand der stärkste Befund. Die Motivation dahinter ist allerdings nicht etwa Frustration, sondern vielmehr Gestaltungswille.
Die Umfrage zeigt eindeutig, dass sich viele von euch danach sehnen, von anderen zu lernen, um eigene Herausforderungen im Gemeindealltag zu meistern. Und das geht über ChurchTools hinaus. Zu unserer Freude macht die Umfrage aber auch klar, dass es nicht nur ein Nehmen sein soll: ~45 % geben an, das sie bereit sind, eigene Best Practices/Gemeindebeispiele teilen zu wollen.
„Von Usern für User – Tipps, Erfahrungen und Hilfestellungen weitergeben.“
Zusammengefasst: Ihr wollt eure Gemeinden voranbringen. Und das ist ein starkes Zeichen!
„Tipps und Anwendungsbeispiele aus den Gemeinden/Gruppen werden geteilt.“
2. Gemeindekommunikation ist das Herzensthema
Wir haben euch gefragt, welche Themen rund um „Gemeinde gestalten“ euch besonders interessieren. Und auf Platz 1 ist „Gemeindekommunikation“ (77 %) gelandet. Das spiegelt eine echte Alltagsherausforderung wider. Durch viele Kundengespräche wissen wir bereits, dass die Gemeindekommunikation kein Selbstläufer ist.

„Ich würde es begrüßen, wenn die Themen auch über die rein technische Ebene hinausgingen.“
Es sind eben nicht nur die technischen Themen, die euch in eurer Gemeinde beschäftigen. Wir sehen, dass viele vor ähnlichen Herausforderungen stehen und dann wird das Rad von vielen Kirchengemeinden neu erfunden. Es fehlt der Ort zum übergemeindlichen Austausch, wo man ungestört Fragen stellen kann.
Genau hier wollen wir eine Lösung anbieten: Einen Ort, wo sich Gemeindegestalter treffen, um voneinander zu lernen und in Austausch treten können. Ein konkretes Event haben wir bereits in Planung: Wir möchten mit euch über Gemeindekommunikation ins Gespräch kommen und laden euch am Mittwoch, den 17.06.2026 um 19:30 Uhr in Zoom dazu ein. Genaue Informationen werden wir noch rechtzeitig teilen. Tragt euch am besten den Termin gleich in euren eigenen Kalender ein.
3. Mehr als nur Forum
Jetzt mag sich der ein oder andere bereits fragen: „Ja, aber so eine Plattform zum Austausch existiert doch bereits: das Forum.“ Dieser Schluss ist mehr als nachvollziehbar, solange man das Forum selber nutzt. Wir haben diese These selbst auf den Prüfstand gestellt und euch gefragt, ob das Forum ausreicht.
„Dass Menschen mit ähnlichen Arbeitsbereichen sich kennenlernen und vernetzen, sodass über Verbandsgrenzen hinweg Synergien geschaffen werden.“
Das Umfrageergebnis zeigt, dass das Forum bereits bei vielen bekannt ist und auch genutzt wird. Doch fast 40 % von euch sagen, dass sie sich eine Alternativ wünschen. Sei es, weil sie mit dem Konzept eines Forums nicht klarkommen oder es als „nur für Techies“ betrachten. Die Gründe, warum jemand nicht im Forum ist, sind vielfältig.
Wollen wir das Forum nun abschaffen? Auf gar keinen Fall! Das Forum hat seinen Platz und zeigt, das damit bereits ein Ort geschaffen wurde, um gemeinsam technisch über Lösungen nachzudenken oder Feedback und Feature-Requests zur Software einbringen zu können.
Allerdings tun sich einige Nutzer, die keine Administratoren sind oder einen technischen Hintergrund mitbringen, schwer damit, im Forum Fuß zu fassen. Sie suchen eine Alternative.
„Wenn Sach- oder Fachgruppen miteinander kommunizieren. Also Ehrenämtler, die ihre Erfahrungen auch mit Hilfe des Tools teilen.“

Unsere Lösung für eine Community-Plattform liegt direkt vor unseren Füßen: ChurchTools.
Wir haben ein neues Community ChurchTools eingerichtet und nutzen damit das, was wir schon kennen und lieben. Mit ChurchTools können wir alle Funktionen direkt nutzen. So kann sich jeder, der mitmachen möchte, direkt anmelden. Wir können die Gruppen für themenbasierte Interessengruppen nutzen. Der Austausch findet in Beiträgen – und wenn gewünscht – in Chat-Gruppen statt. Der Kalender wird der Ort sein, um digitale oder analoge Stammtische zu organisieren. Und über die ChurchTools App habt ihr die ganze Community immer dabei.
Austausch – Stammtische – Gestalten
ChurchTools Community
4. Ihr wollt mitgestalten
„Gegenseitige Hilfe, Tipps, Workarounds und Best Use Cases miteinander teilen.“
Ich habe es oben bereits erwähnt: Ihr möchtet mitgestalten. Und genau das dürft ihr auch: Wir wünschen uns, dass die ChurchTools Community noch stärker ein gemeinsamer Ort wird.
Das System wird gerade von uns initial eingerichtet, aber vieles ist noch im Aufbau. Wenn ihr von Anfang an mit dabei sein wollt, meldet euch an und helft uns, diese gemeinsame Plattform mitzugestalten. Bringt eure Ideen ein!
Die Umfrage bestätigt uns darin, da nur 17 % explizit sagen: Nein, ich bin lieber passiv dabei. – Ich möchte hier ganz klar betonen, dass das vollkommen ok ist. Doch im Umkehrschluss sagen auch 83 %, dass sie in der einen oder anderen Weise aktiv dabei sein wollen. Sei es im Teilen von Best Practices, im Planen und Organisieren von Stammtischen oder auch im Präsentieren von Themen.
Unser Wunsch ist es, das genau das passiert. Ich bin mir sicher, dass die Community immer besser wird, je mehr sich aktiv einbringen und ihre Ideen teilen.
5. Wir haben zugehört
„Super stark, dass ihr eure Community mit einbezieht, um die Community zu stärken.“
–
„Ich finde es super, dass an der Entwicklung der Community gearbeitet wird, danke!“
Die Umfrage war nie ein Selbstzweck, sondern unser ehrliches Interesse. Und das ist auf ehrliches Feedback gestoßen. Wir haben euch gehört: Neben dem neuen Community ChurchTools haben wir zusätzlich bereits einen Dev-Stammtisch ins Leben gerufen.
Einmal im Monat treffen sich Entwickler in Zoom, um über Entwicklung und die zukünftigen ChurchTools Extensions zu reden. Die Termine findest du im Kalender.
Abschließend kann ich sagen: Wir freuen uns auf das, was gerade wächst und wollen weiter zuhören, was ihr sagt. Ein Nutzer hat es in der Umfrage wie folgt geschrieben:
„Ein Prinzip, das für mich seit langem sehr wichtig geworden ist: Ein guter Dienst und eine gesunde Gemeinde lebt vom Austausch miteinander.“
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Also lasst uns gemeinsam Kirche gestalten!
