Die Wichtigkeit von Fakten

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Warum Fakten?

Bill Hybels hat einen Spruch gepr├Ągt, der in unserem Gemeindealltag immer wieder Bedeutung hat: Fakten sind Freunde.┬á
Am liebsten k├╝mmern wir uns Pastoren nat├╝rlich um einzelne Menschen, wir lieben es, wenn Menschen einen neuen Sinn im Leben finden, wenn sie in ihre Berufung finden. Wof├╝r brauchen wir dann Fakten?┬áIn anderen Bereichen unseres Lebens sind Fakten v├Âllig normal. Ja, teilweise vertrauen wir mehr auf┬áFakten als auf Gef├╝hle. Wo denn das? Z.B. beim Arzt. Wenn der Arzt statt Fakten nur Meinungen sagen w├╝rde, das w├╝rde uns nicht┬ázufrieden stellen: „Lieber Herr Rauen, also ich habe Sie jetzt durchgecheckt, nach meinen Empfindungen machen sie einen guten Eindruck. Ich f├╝hle es geht ihnen gut. Wunderbar.ÔÇť Ich w├Ąre nicht┬ázufrieden. Ich m├Âchte schon wissen: Was macht denn nun mein Blutdruck, wie sind denn die Blutwerte? Ist das EKG in Ordnung?
Fakten liefern uns klare Anhaltspunkte, an denen wir Entscheidungen ausmachen k├Ânnen. Wir wissen, wie es uns wirklich geht – ungesch├Ânt und objektiv. Nat├╝rlich w├╝rde ich nicht nur anhand von Fakten Entscheidungen treffen. Aber wir gehen mit dem Wissen wie es uns wirklich geht in den Austausch und Gebet und k├Ânnen dann entscheiden, was wir machen werden.

Welches sind wichtige Fakten?

Dies muss man nat├╝rlich f├╝r sich selber ├╝berlegen, was macht Deine Kirche aus. Was ist Dir wichtig?
Die wichtigsten Fakten aus meiner Sicht f├╝r eine Kirche sind die Gottesdienst- und Kinderkirchen-Besucher am Sonntag und die Anzahl der wirklichen Anwesenden in Kleingruppen. Weitere Fakten k├Ânnen z.B. sein: die Anzahl der Erstbesucher, wie viele sich f├╝r den Newsletter eingetragen haben, wieviele Menschen Entscheidungen getroffen haben, wieviele vielleicht einen Gutschein im Caf├ę eingel├Âst haben. Auch sehr interessant sind die Fakten, wieviele Leute z.B. nun regelm├Ą├čig spenden, oder nicht mehr spenden oder sich aus dem Newsletter wieder austragen. Das gibt uns erfahrungsgem├Ą├č schneller Feedback, als wir es von den Personen direkt oder ├╝ber z.B. die Kleingruppenleiter h├Âren.
Weitere Analysen k├Ânnen z.B. helfen den Integrationsgrad festzustellen, in dem ich schaue wieviele sind in den letzten Monaten zu uns gekommen und wo stehen sie jetzt. Sind sie schon aktiv dabei, sind sie Teil einer Kleingruppe?

Wie kann ich das in ChurchTools abbilden?

├ťber das Modul Events k├Ânnen beliebige Fakten zu einzelnen Events eingepflegt werden. Es kann durch die Berechtigung genau gesteuert werden, wer welche Fakten eingeben und wer welche Fakten sehen kann. Nach dem Eintragen erscheinen die Fakten ein paar Tage auf der Startseite. Es wird jeweils absolut und relativ verglichen, wie sich die Fakten im Vergleich zum Monatsdurchschnitt des Vorjahres entwickelt haben.
Sehr hilfreich sind die neuen Report-Funktionen im Modul Reports. Hier kann man ein PDF-Dokument erstellen lassen, dass v├Âllig automatisch jede Woche an alle Verantwortlichen gesendet wird. Reports k├Ânnen die Fakten auslesen, es kann aber auch Checkin-Daten auslesen, oder z.B. die Anzahl der Mitarbeiter z├Ąhlen oder die Personen die neu in ChurchTools angelegt wurden. Bei uns wird z.B. Dienstag 10h ein Report erstellt, der ├╝ber alle Standorte hinweg die Besucher- und Mitarbeiterzahlen in Gottesdienst, Kleingruppe und Jugend, Erstbesucher, KG-Teilnahmen etc. erfasst und ├╝bersichtlich auf einer DIN-A4 Seite zusammenfasst.
Screenshot eines Fakten-Export als PDF
Das Report Modul gibt Dir die Freiheit genau die Fakten zu aggregieren, die f├╝r Dein Wachstum wichtig sind.
Wie kann ich sicherstellen, dass die Mitarbeiter das wirklich eingetragen haben? Momentan gibt es noch keine Erinnerungsfunktionen an das Eintragen der Fakten. Man kann aber z.B. einen Preview-Report erstellen, der an die verantwortlichen Bereichsleiter geschickt wird. Hier kann der Bereichsleiter z.B. dann am Montag pr├╝fen, ob seine Mitarbeiter ihre Zahlen entsprechend eingetragen haben.

Ergebnisse der Fakten

Durch die Fakten haben wir nun den ├ťberblick, was gut l├Ąuft und wo es nicht so gut l├Ąuft. Wir k├Ânnen auf einen Blick sehen, welche Gottesdienste sich gut entwickeln, Erstbesucher haben und welche nicht so gut laufen. Wir wissen welche Uhrzeiten besser ankommen und welche eher schlechter. Wir sehen, wenn an einem Standort viele Kinder aufschlagen aber im Vergleich zu anderen wenig Mitarbeiter vorhanden sind. Wir sehen wie sich die Dienstbereich Kinderkirche, Jugend und Ranger entwickeln und k├Ânnen konkret nachfragen bzw. ermutigen. Es hat unsere Arbeit auf ein neues Level der Zusammenarbeit und ├ťbersicht gef├╝hrt.
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